Laufen als Therapie

Was ist Lauftherapie?

Laufen als Therapie, oft auch „Lauftherapie“ genannt, bezeichnet entspanntes Laufen im ausschließlich aeroben, das heißt mit genügend Sauerstoff versorgtem Bereich. Ziel ist ein entspanntes, langsames Laufen, in dem Körper und Psyche in Verbindung mit der Natur bewusst wahrgenommen und positiv beeinflusst werden.

Lauftherapie wird von professionell ausgebildeten Lauftherapeut/-innen angeleitet und ist ein ganzheitlicher Weg zur Prävention und zur Behandlung von Beeinträchtigungen im physischen und psychischen Bereich.

In der Lauftherapie wird der langsame Dauerlauf als Mittel einer zielgerichteten Therapie eingesetzt. In einem 12-Wochen-Kurs wird jeweils zweimal wöchentlich gelaufen. Von Woche zu Woche wird die Belastung durch Gehen und langsames Laufen allmählich gesteigert.

In der Regel sind Teilnehmer/-innen nach Abschluss des Kurses in der Lage, 30 Minuten ununterbrochen zu laufen. Zur Sicherung der positiven gesundheitlichen Wirkung des Laufens reicht es aus, wenn dann künftig zwei- bis dreimal in der Woche regelmäßig eine halbe Stunde trainiert wird.

Wobei hilft die Lauftherapie?

Als erfolgreich erwies sich die Lauftherapie bisher bei folgenden Beeinträchtigungen:

  • Alkohol-, Drogenprobleme und Nikotinabhängigkeit
  • Burn-out, seelische Erschöpfung und Stress
  • Depressionen / depressive Verstimmungen
  • Erschöpfungszustände wie Müdigkeit und Schlappheit
  • Ess- und Gewichtsprobleme
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Kurzatmigkeit
  • Nervosität und Unruhe
  • Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Schüchternheit und Einsamkeitsgefühle
  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Hilflosigkeitsgefühle
  • Unzufriedenheit und schlechte Laune
  • Vitalitäts- und Antriebsschwäche, Tatenlosigkeit

Wer kann mitlaufen?

Lauftherapie ist generell für alle geeignet, die Freude an Bewegung in der freien Natur haben. Mitlaufen können also auch für Anfänger/-innen ohne Lauferfahrung oder Menschen, die auch sonst untrainiert sind.